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Er lies die Gutsanlage im neo-barocken Stil neu aufbauen und sorgte für moderne technische Errungenschaften wie zum Beispiel elektrische Wassertränken oder automatische Beförderung der vollen Erntewagen. Den damals 7 ha großen Park lies er durch seinen Freund, den bekannten Landschaftsgestalter Georg Kuphalt (Riga, St. Petersburg) in einen Landschaftspark mit einer großen Vielfalt an verschiedenen Bäumen und Sträucher umgestalten. In diesem so genannten dendrologischen Park finden sich auch heute noch lebende Fossilien wie der Ginko, der Urwald- und auch Riesenmammutbaum. Geprägt wird der Park hauptsächlich durch verschiedenste Koniferenarten wie die japanische Sichel- und Schirmtanne, die Sumpfzypresse, den Tulpen- und Trompetenbaum, den Götterbaum und fast alle in Europa bekannten Koniferen. Damit ist dieser Park ein Unikum. Zu DDR-Zeiten wurde das Gut als Volkseigener Betrieb zur Pflanzen- und Tierproduktion genutzt. Nach der Wende erwarb Hans-Helmut Kranemann den Wirtschaftsteil der Gutsanlage und sanierte diesen Bereich denkmalgerecht unter großen Anstrengungen. Im ehemaligen Stallgebäude werden heute Erntemaschinen für Sonderkulturen entwickelt und produziert. Im Wirtschaftsgebäude befindet sich heute die Herberge Blücherhof sowie der Festsaal, in dem verschiedene Veranstaltungen und Feierlichkeiten stattfinden.
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